MARKUS PFREUNDTNER ARCHITEKT
THEORIE
Preise
Wettbewerbe und Studien
München 2010 "EUROPAN 10: to create urbanity - regeneration, revitalisation, colonisation" · engere Wahl Erlangen 2010 "Wohnquartier nördlich der Thomas-Dehler-Straße"
München 2009 "Prinz-Eugen-Kaserne" (ARGE mit Landschaftsarchitektin T. Mittler-Hawel, Dorfen)
offener 2-phasiger Wettbewerb
"Prinz-Eugen-Kaserne"

Standort / Jahr
München / 2009

Wettbewerbsauslober
Landeshauptstadt München
Blumenstraße 28
80331 München

Fläche Wettbewerbsgebiet

ca. 340.000 m2

Geschoßfläche Neubauten
ca. 161.800 m2

Leistungsumfang
Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung)

Auszug Auslobungstext
"Die Prinz-Eugen-Kaserne wurde ab 1934 ursprünglich als Luftwaffenkaserne „Lohengrin- Kaserne“ an der Cosimastraße errichtet. Nach kurzzeitiger Nutzung des Areals durch US-Truppen ab 1945 wurde das Areal ab 1956 als Pionierschule der Bundeswehr zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der anhaltenden allgemeinen Truppenreduzierung der Bundeswehr hat die Bundesrepublik Deutschland die Auflösung und Freigabe der Prinz-Eugen-Kaserne in Aussicht gestellt.
Auf dem Gelände der Prinz-Eugen-Kaserne besteht die Möglichkeit ein Quartier zu entwickeln, das die bisherige Stadtlandschaft im Stadtteil Englschalking Weise ergänzen und bereichern kann. Gesucht werden Lösungsansätze für die Gesamtentwicklung dieser Konversionsfläche. Für das Wettbewerbsgelände sollen zukunftweisende Formen von Wohnen in Verbindung mit öffentlichen Einrichtungen, Versorgung und Erholung aufgezeigt werden."

Auszug Erläuterungstext
"Die Struktur des Stadtteils Englschalking ist heterogen geprägt. An Bau- und Freiraumstrukturen finden sich der Dorfkern, die Geschoßwohnungsbauten der Grosswohnsiedlung Fideliopark, sowie beidseitig der Cosimastraße Quartiere mit Einfamilien- und Reihenhäusern, niedrigem Geschoßwohnungsbau und Kleingartenkolonien. Der Stadtteil ist stark durchgrünt.
Der Vorschlag zur Gestaltung des neuen Wohnquartiers auf den Flächen der Prinz-Eugen-Kaserne greift die vorgefundenen heterogenen Strukturen auf und interpretiert diese in klaren Bebauungs- und Freiraumstrukturen. Die Bebauungsstrukturen orientieren sich nach aussen entlang grosser öffentlicher Freiraumstrukturen (Anger, Park, Biotopverbund). Sie sind in unterschiedliche Bauteile differenziert (Höhe, Dichte, Nutzungsmischung, unterschiedliche Wohnformen), die nach innen um halböffentliche und private Höfe und Gärten gruppiert sind.
Das Strassennetz des neuen Wohnquartiers wird an der Ecke Cosima-Wesendonkstrasse im Nordwesten und Ecke Cosima-Lohengrinstrasse im Südwesten an das öffentliche Erschließungsnetz angebunden. Das Quartier wird von zwei Schleifen erschlossen, die mit Sackgassen ergänzt sind. Die kleinere Schleife westlich dient gleichzeitig als Erschließung der Grundschule. Das durch die Grundschule erzeugte Verkehrsaufkommen belastet aufgrund der Verkehrsführung über einen möglichst kurzen Weg die östlich liegenden Bereiche nicht.
Das neue Wohnquartier ist von einem dichten Fuß- und Radwegenetz durchzogen. Dieses verknüpft und ergänzt auch übergeordnete Wegebeziehungen in West-Ost-Richtung zwischen Cosimastrasse (West) und Stradellastrasse (Ost) und in Nord-Süd-Richtung zwischen Salzsenderweg (Nord) und Meistersingerstrasse (Süd).
Die Freiraum- und Grünstrukturen des neuen Wohnquartiers werden mit den südlich und nördlich angrenzenden Strukturen verbunden und an die übergeordneten Strukturen angebunden (westlich zu Isar und Englischen Garten, östlich zu Stadtrand mit Übergang zu freier Landschaft, nördlich zu Naherholungsgebiet Feringasee).
Als öffentliche Frei- und Grünflächen werden die Grüngürtel im Norden, Süden und Osten, der neue Anger in Nord-Süd-Richtung westlich, der Biotopverbund in West-Ost-Richtung, sowie der neue Park östlich vorgesehen. Die Freiflächen sind mit verschiedenen Nutzungen und Angeboten für alle Altersgruppen belegt.
Die grossen privaten Freiflächen sind in den Innenhöfen nördlich und westlich, sowie als Gärten östlich und südlich angeordnet. Sie sind gegliedert in private Wohnungsgärten und in gemeinschaftliche Freiflächen. Die privaten Freiflächen für Wohnungen in Obergeschossen werden als Loggien und Dachterrassen angeboten.
Aufgrund der großzügigen Freiraumstrukturen im neuen Wohnquartier können fast alle bestehenden Biotope, sowie ein Großteil der bestehenden Bäume und Gehölze erhalten bleiben."
Herford 2009 "Betreutes Wohnen mit Tagesstruktur" Straubing 2008 "EUROPAN 9: european urbanity - sustainable city and new urban spaces" Saarbrücken 2007 "Galerie der Gegenwart" Köln 2007 "Rhein - Wohnen am Strom" Braunschweig 2007 "St. Leonhards Garten - Neues Wohnen in Braunschweig" · 2.Phase Neufahrn 2005 "Neufahrn-Ost" Gersthofen 2005 "EUROPAN 8: european urbanity - Strategien und Lösungen für die Zukunft der Europäischen Stadt" Traunreut 2002 "Traunring - Munastraße" München 2002 "... rund um den Ostbahnhof" · 2.Phase Taufkirchen 2001 "EUROPAN 6: Zwischenorte - Architektur im Prozeß zur urbanen Erneuerung" · engere Wahl München 2000 "St.-Jakobs-Platz - Jüdisches Kultur- und Gemeindezentrum" Graz 2000 "Wohnbau ...haltbar bis" Breisach am Rhein 2000 "Planen und Bauen über Grenzen hinweg im europäischen Haus" Berlin 2000 "Dichte und Offenheit" Regensburg 1997 "Variable Wohnstrukturen" · Teilnahme am BDA Studienpreis Bukarest 1997 "Schutzhülle" Bonn 1997 "Wohnen unter dem Dach der Zukunft" München 1996 "Messestand" Dresden 1996 "low budget house" Publikationen PRAXIS IMPRESSUM