offener Wettbewerb
"St.-Jakobs-Platz - Neubau Jüdisches Kultur- und Gemeindezentrum"
Standort / Jahr
München / 2000
Wettbewerbsauslober
Landeshauptstadt München
Blumenstraße 28
80331 München
Fläche Wettbewerbsgebiet
ca. 11.000 m2
Geschoßfläche Neubauten
ca. 10.500 m2
Leistungsumfang
Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung)
Auszug Auslobungstext
"Der St.-Jakobs-Platz in der Münchner Altstadt wurde im Zweiten
Weltkrieg zerstört und ist bis heute nur in Teilen
wiederhergestellt. Die Israelitische Kultusgemeinde München und
Oberbayern möchte am St.-Jakobs-Platz ein Jüdisches Gemeinde- und
Kulturzentrum mit Synagoge, Gemeindesaal, Jugendzentrum, koscherem
Restaurant, Clubräumen sowie einer Schule und einer
Kindertagesstätte errichten. Die Stadt München möchte den
Museumsstandort St.-Jakobs-Platz weiter ausbauen und integriert im
Gebäudekomplex der Israelitischen Kultusgemeinde ein städtisches
Jüdisches Museum errichten. Mit den Neubauten am St.-Jakobs-Platz
soll jüdische Kultur wieder einen würdigen Platz in der Münchner
Innenstadt erhalten."
Auszug Erläuterungstext
"Das neue Gebäudeensemble orientiert sich an historischen Fluchten
des Stadtgrundrisses . Durch das Verdrehen des rechteckig angelegten
Gebäudevolumens wird das Schließen der Corneliusstraße mit einer
Gebäudekante und das Erzeugen eines großen öffentlichen Platzraumes
zwischen Stadtmuseum und Jüdischem Gemeinde- und Kulturzentrum
angestrebt.
Das städtische Jüdische Museum ist als eigenständiges Gebäude
erkennbar.
Das Gegenüber der bestehenden, im Grundriß teils abknickenden
Fassaden und der neuen geradlinig verlaufenden Fassaden des
Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums erzeugt Platzräume mit
unregelmäßigen Geometrien, die ähnlich zu benachbarten Platzräumen
in der Nachbarschaft sind.
Die den Neubauten zu Grunde liegenden gestalterischen Elemente
'Hof', 'Mauer' und 'Dach' sind aus den bestehenden Gebäudestrukturen
abgeleitet."