begrenzt offener 3-phasiger Wettbewerb
"St. Leonhards Garten - Neues Wohnen in Braunschweig"
Standort / Jahr
Braunschweig / 2007
Wettbewerbsauslober
Stadt Braunschweig
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Fläche Wettbewerbsgebiet
ca. 35.300 m2
Geschoßfläche Neubauten
ca. 25.500 m2
Leistungsumfang
Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung)
Auszug Auslobungstext
"Die Stadt Braunschweig beabsichtigt, Vielfalt und Qualität des
Wohnungsangebotes im Rahmen der gesamtstädtischen Planungsinitiative
'Neues Wohnen in Brauschweig' zu erweitern.
Ziel des Wettbewerbs ist es, für das Areal des Stadtbahndepots an
der Georg-Westermann-Allee alternative Lösungsvorschläge für
Wohnbauflächen sowie für Grün- und Freiflächen zu erhalten.
Innerhalb des neuen Stadtquartiers 'St. Leonhards Garten' sollen
unterschiedliche Quartierseinheiten, oder im sozialen Terminus
'Nachbarschaften' entstehen. Diese Quartierseinheiten sollen
einheitliche Gestaltungsspielregeln und dadurch eine atmosphärische
Geschlossenheit aufweisen."
Auszug Erläuterungstext
"Das städtebauliche Konzept basiert auf einem Modul von 18,75 x
18,75 m. Die einzelnen Module werden zu Feldern zusammengefügt und
zu. Die Felder werden zu drei Quartieren geformt. Die Module können
mit 13 verschiedenen Gebäudetypen gefüllt werden. Die Gebäudetypen
umfassen Reihenhäuser, Stadthäuser (gestapelte Einfamilienhäuser)
und Wohnungen. Die Verteilung der Gebäudetypen ist - abgesehen von
notwendigen Abstandsflächen zu benachbarten Grundstücken - nicht
determiniert. Das dargestellte städtebauliche Konzept ist eine
Momentaufnahme, welche insgesamt 159 Wohneinheiten (davon 76
Wohneinheiten in Reihenhäusern bzw. in Stadthäusern) beinhaltet. Bei
Veränderungen im Planungs- oder Bauprozeß kann das städtebauliche
Konzept flexibel angepasst werden und z.B. geringere oder höhere
Bebauungsdichten gewählt werden.
Zur Georg-Westermann-Allee hin sind Gebäude für Dienstleistung
angeordnet. Diese dienen als Schallpuffer für die drei neuen
Wohnquartiere. Eine neue öffentliche Frei- und Grünfläche verbindet
die neuen Quartiere und die bestehenden Randbebauung. Die
Erschließung der neuen Quartiere erfolgt von der
Georg-Westermann-Allee aus über Einbahnstraßen, die in
Nord-Süd-Richtung verlaufen. Die Einbahnstraßen sind zwischen den
Quartieren in West-Ost-Richtung miteinander verbunden. Das System
der neuen Erschließung ist an die Herderstraße im Süd-Westen und den
Altewickring im Nord-Westen angebunden.
Die Quartiere sind sehr plastisch ausgebildet und erlauben aufgrund
verschiedener sich eröffnender Blickbeziehungen eine gute
Orientierung. Durch eine einheitliche Gestaltung der Fassaden
(Material und Form von Öffnungen) werden die einzelnen Baukörper der
Quartiere zu größeren Formen verbunden."