Bauvorhaben
"Umbau und Instandsetzung des Instituts für Grundwasserökologie, 1. und 2.
Bauabschnitt"
Standort / Jahr
Neuherberg / 2005-2007
Bauherr
Helmholtz Zentrum München
Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH
Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg
Geschoßfläche 1. und 2. Bauabschnitt
ca. 2.400 m2
Leistungsumfang
- Projektleitung
- Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung, Kostenberechnung)
- Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung)
- Leistungsphase 5 (Werk- und Detailplanung)
- Leistungsphase 6 (Ausschreibung)
- Leistungsphase 7 (Vergabe, Kostenanschlag)
- Leistungsphase 8 (Bauleitung, Terminplanung, Abrechnung, Kostenfeststellung)
- Mitarbeit Brandschutzkonzept
Beschreibung
Das Institut für Grundwasserökologie beschäftigt sich mit dem Abbau
und Transport von Schadstoffen im Grundwasser und deren Auswirkung
auf das Ökosystem. Zentrales Ziel ist die Erforschung von
mikrobiellen Selbstreinigungsprozessen und Limitationen des
Schadstoffabbaus.
Das Institutsgebäude wurde 1974 erbaut. Seine Raumaufteilung und
technische Ausstattung erfüllten nach 30jähriger Nutzung nicht mehr
die heutigen Anforderungen an eine Forschungseinrichtung. Auch
entsprach der Wärmeschutz der Außenbauteile und der Brandschutz des
Gebäudes nicht mehr den geltenden Vorschriften.
Der 1. und 2. Bauabschnitt besitzen ein Untergeschoß (Labore,
Zuluft-, Elektro- und Gaszentralen), ein Erdgeschoß und ein
Obergeschoß (Labore und Büros), sowie ein zurückgesetztes
Dachgeschoss (Abluftzentralen).
Die Sanierung des 1. Bauabschnitts umfasste die Demontage und den
Wiedereinbau aller nichttragender Innenbauteile (Raumtrennwände,
Türen, Böden, Decken), der Außenbauteile (vorgehängte Fassaden,
Fenster, Flachdächer) und der technischen Zentralen und
Leitungstrassen (Heizung, Lüftung, Sanitär, Gase, Elektro, EDV,
Labormöblierung).
Die bestehenden Fassaden aus fest bzw. schwach gebundenen
Asbestplatten mußten teils in Schwarzbereichen mit luftdichter
Schutzhülle und permanenter Unterdruckhaltung ausgebaut und
entsorgt werden.